Die Spiraldynamik® ist keine Therapie im klassischen Sinne.

Vielmehr geht es hier um das Neulernen oder Umlernen von Bewegungen.

Für wen ist die Behandlung geeignet?

Für Menschen jeden Alters, die aktiv an ihrer Bewegung und mit ihrem Körper arbeiten wollen. Auch Kinder haben schon früh Freude und Neugier an der Bewegung, brauchen aber manchmal Unterstützung der Erwachsenen, um sich entwickelnde Haltungsschäden zu vermeiden.

Wie oft bedarf es einer Behandlung?

Anfangs sind Wiederholungsstunden im Abstand von ca. 2-4 Wochen notwendig. Im weiteren Verlauf und bei intensiver Umsetzung verläuft die Spiraldynamik® als eine Art Bewegungscoach. D.h. sie erlernen Bewegung, üben sie, setzen sie im Alltag um und wenn Sie neues Input brauchen, dann ist es Zeit für die nächste Stunde. Je intensiver und aktiver Sie dabei sind, desto seltener brauchen Sie uns.

Was kostet die Behandlung und wie lange dauert sie ?

Eine Behandlungseinheit kostet 70,- Euro und dauert 50- 60 Minuten.

Über Spiraldynamik®

Die Spiraldynamik® ist ein dreidimensionales Bewegungs- und Therapiekonzept. Die Spirale als grundlegendes Konstruktionsprinzip findet sich in Form von Knochen, Muskeln und Bändern wieder. Die Anatomie definiert dabei den physiologisch gesunden Gebrauch und bildet die Grundlage der Spiraldynamik. Anhand der Strukturen zeigt sich die evolutionsgeschichtliche Entwicklung des Menschen: aufrecht- dynamischer Gang mit dreidimensionaler Verschraubung des Rumpfes, der Beine und des Fußes. Der falsche Gebrauch dieser Strukturen führt zu Verspannungen, Bewegungseinschränkungen und im weiteren Verlauf zum Verschleiß.

Die Ziele der Spiraldynamik® sind Lotausrichtung des Körpers, eine optimale Bewegungsökonomie und adäquate Be- und Entlastung der Strukturen. Diese Fähigkeiten bilden eine wichtige Voraussetzung für einen langen und optimalen Gebrauch des Körpers auch unter Belastung.

  • dem Fuß, z. B. Knick-, Senk-, Spreiz-, Hohlfuß, Hallux valgus, u.a
  • dem Knie, z. B. Arthrose, Meniskusdegeneration, Kreuzbandriss, Patellafehlstellung, u.a.
  • der Hüfte, z. B. Arthrose, Piriformissyndrom, Ansatztendinosen, …
  • dem Rücken, z. B. Bandscheibenvorfall, -vorwölbung, Lumbalgie, ISG-Syndrom, Skoliose, …
  • der Schulter, z. B. Luxationen, Biceps- bzw. Supraspinatussehnensyndrom, Rotatorenmanschettenproblemen, Sehnenverkalkung, …
  • dem Nacken, Bewegungseinschränkung, Muskelverhärtung, Kopfschmerz, …
  • der Hand, Karpaltunnelsyndrom, Rhizarthrose, Überlastungen von Gelenken, u.a.
  1. Bewegungsanalyse
  2. 3D-Bewegungsverständnis
  3. Therapie und/ oder Prävention
  4. Alltagsintegration

Am Anfang steht ein Problem – z.B. Schmerzen am Fuß. Bei der Bewegungsanalyse werden das Zusammenspiel von Hüfte, Knie und Fuß betrachtet. Wie steht der Fuß? Wie wird er – in Ruhe und Bewegung – belastet? Was macht das Bein, das Becken und die Wirbelsäule dabei? Anschließend werden das Bewegungsbild und die nötigen Veränderungen erläutert. Denn nur, wenn der Komplex verstanden wird, der letztendlich zum Problem führt, besteht die Chance zur bewussten Bewegungsveränderung. Jetzt beginnt die Therapie bzw. Schulung.

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